

der zuckerkonsum ist in den vereinigten staaten auf einem allzeithoch. als reaktion auf diese statistiken und warnungen von medizinern beginnen verbraucher, nach anderen süßstoffalternativen zu suchen. künstliche süßstoffe sind keine gesündere alternative zu verarbeitetem zucker, da sie aus chemikalien bestehen, die ihre eigenen negativen nebenwirkungen haben. trotz alledem suchen die menschen immer noch nach alternativen zu zucker, damit sie den süßen geschmack in ihren lebensmitteln genießen können. aber warum haben sie überhaupt ein verlangen nach zucker?
von geburt an neigen ihre geschmacksknospen zu süßen aromen. der erste geschmack, den man als säugling wahrnimmt, ist meist süße muttermilch. dies und die tatsache, dass die lebensmittelindustrie hunderte von zuckervarianten verwendet, ist der grund, warum es kein wunder ist, dass sie schwierigkeiten haben, ihren wunsch nach süßem zu überwinden.
leider tragen die großen mengen an zucker, die sie zu sich genommen haben, zu einigen schweren krankheiten bei, wie zum beispiel typ-2-diabetes, herzerkrankungen und fettleibigkeit. woher beziehen sie also den größten teil ihres zuckers und welche zuckerarten sollten sie meiden?
häufige zuckerquellen
die hauptquelle, aus der amerikaner ihren zucker beziehen, sind limonaden und gesüßte getränke. sie finden zugesetzten zucker auch in müsli, desserts, gebäck, aromatisierten sirupen, kaffeesahne, soßen, joghurt, fruchtsäften, proteinriegeln und salatdressings – um nur einige nahrungsquellen zu nennen.
es gibt viele namen für versteckten zucker, nach denen sie ausschau halten sollten, darunter:
maissüßstoff
maissirup
zuckerrohrsaft
traubenzucker
fruktose
glucose
maissirup mit hohem fruchtzuckergehalt
laktose
malzsirup
maltose
melasse
rohzucker
saccharose
man kann mit sicherheit sagen, dass es an der zeit ist, gesündere zuckeralternativen zu verwenden. hier sind sechs natürliche süßstoffalternativen, die sie erkunden können:
ganzes blatt-stevia
dieses wird aus der pflanze stevia rebaudiana gewonnen. das meiste stevia, das sie im regal ihres lebensmittelladens finden, ist eine hochraffinierte version von stevia-extrakt. sie sollten auf dunkles stevia mit ganzen blättern achten, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um einen „natürlichen“ süßstoff handelt. vermeiden sie die weißen pulver, die verarbeitet wurden und möglicherweise lebensmittelzusatzstoffe enthalten. denken sie daran, dass bei stevia eine kleine menge viel ausreicht – es hat einen hochkonzentrierten süßen geschmack. wenn sie zu viel stevia hinzufügen, kann ein bitterer geschmack entstehen.
mönchsfrucht
mönchsfrüchte werden traditionell in der region südchina angebaut. sie ist nach buddhistischen mönchen benannt, die als erste die frucht verwendeten. der süßstoff aus mönchsfrüchten wird als natürlicher zuckerersatz zum süßen von speisen und getränken verwendet. obwohl es einen sehr süßen geschmack hat, erhöht es den blutzuckerspiegel nicht. dies ist ein diabetikerfreundlicher süßstoff, der seit jahrhunderten auf der ganzen welt verwendet wird.
xylit
auch wenn der name vielleicht nicht wie ein natürlicher süßstoff klingt, stammt xylitol direkt aus der birke. sie finden es in produkten wie kaugummi, proteinriegeln und zahnpasta. da es sich um einen zuckeralkohol handelt, kann es bei manchen menschen zu blähungen, durchfall oder blähungen kommen, wenn er in großen mengen konsumiert wird. wenn sie diabetiker sind, sollten sie dieses süßungsmittel meiden. es erhöht den blutzucker.
kokospalmenzucker
dieser natürliche süßstoff wird aus dem saft der kokospalme hergestellt. es enthält nur halb so viel fruktose wie weißzucker und hat einen niedrigen glykämischen index, der den wert von kohlenhydraten auf einer skala danach einordnet, wie sie sich auf den blutzuckerspiegel auswirken. kokospalmenzucker ähnelt braunem zucker und hat einen dezenten karamellartigen geschmack. dies ist ein großartiger süßstoff, den sie ihrem kaffee, haferflocken oder backwaren hinzufügen können.
roher honig
roher honig ist für seine antimikrobiellen und immunstärkenden eigenschaften bekannt. obwohl er einen süßeren geschmack als normaler zucker hat, ist er einer der wenigen süßstoffe, der vitamine (z. b. thiamin und niacin), mineralien (z. b. zink und kalzium) und enzyme (z. b. diastase [amylase] und invertase) enthält. achten sie darauf, honig zu kaufen, der als „roh“ gekennzeichnet ist, da der meiste honig auf dem markt verarbeitet ist und daher weniger positive gesundheitliche vorteile hat. honig ist aufgrund seines hohen natürlichen zuckergehalts kein sicheres süßungsmittel für diabetiker.
ahornsirup der güteklasse a oder b
ahornsirup der güteklasse a und b sind reine extrakte aus einer einzigen zutat aus dem ahornbaum. geschmack und farbe variieren je nach jahreszeit, standort und von baum zu baum. die dunkler gefärbten sirupe haben einen intensiveren ahorngeschmack als die helleren sirupe. beachten sie die angaben zur portionsgröße auf dem etikett, bevor sie ihren teller mit einer großen menge dieses flüssigen süßungsmittels bedecken. die gramm zucker pro portion sind bei ahornsirup im vergleich zu den anderen oben genannten natürlichen süßungsmitteln relativ höher. ähnlich wie honig ist ahornsirup aufgrund des zuckergehalts und des hohen glykämischen wertes nicht für diabetiker geeignet.
achten sie beim kauf eines dieser produkte unbedingt auf das zutatenetikett. sehr oft fügen unternehmen ihren zutaten verarbeiteten zucker hinzu. obwohl diese natürlichen süßstoffe eine gesunde ergänzung zu verarbeiteten und künstlichen süßstoffen darstellen, ist es dennoch wichtig, die aufnahme von zugesetztem zucker auf ein minimum zu beschränken. konzentrieren sie sich stattdessen darauf, süßes gemüse (süßkartoffeln, süßkartoffeln, karotten, butternusskürbis, eichelkürbis usw.) und kleine mengen obst in ihre ernährung aufzunehmen. ohne eine bewusste anstrengung, ihre zuckeraufnahme niedrig zu halten, werden sie überrascht sein, wie schnell sich ihre gesamte tägliche zuckeraufnahme summieren kann.