

es gibt ein wort namens „gleichgewicht“. unter normalen umständen verfügt der menschliche körper über einen ausgeklügelten mechanismus
um die zuckerkonzentration im blut in einem normalen bereich zu halten.
wenn dieser mechanismus versagt und der blutzucker nicht im normalen bereich ausgeglichen werden kann, kann die blutzuckerkonzentration ansteigen.
wenn der blutzucker zu hoch ist, hemmt er die funktion der insulinsekretion durch insel-β-zellen, was zu einer hohen glukosetoxizität, also diabetes, führt.
wenn jedes organ über einen längeren zeitraum einer umgebung mit hohem glukosegehalt ausgesetzt ist, kommt es zu läsionen, also komplikationen bei diabetes.
blutzucker-standardwert
nüchternblutzucker 4,4–7,0 mmol/l
nicht nüchterner blutzucker 10,0 mmol/l
glykiertes hämoglobin <7,0 %
wo schädigt eine chronische hyperglykämie den körper?
die toxizität von zucker auf den körper ist vielfältig und betrifft mehrere organe, insbesondere bei chronischer hyperglykämie über einen längeren zeitraum
kann viele organe wie herz-kreislauf- und gehirngefäße, haut, augen, magen, niere, fuß und nerven schädigen.
es sind verschiedene komplikationen aufgetreten.
studien haben gezeigt, dass kardiovaskuläre todesfälle und schlaganfälle bei diabetikern zwei- bis viermal höher sind als bei nicht-diabetikern.
bei patienten mit typ-1- und typ-2-diabetes weltweit sterben 8 von 10 menschen an kardiovaskulären ereignissen; diabetische retinopathie kommt ebenfalls häufiger vor.
diabetes-komplikationen aufgrund einer schlechten langzeitkontrolle des blutzuckers
im allgemeinen treten bei einer langfristig schlechten blutzuckerkontrolle nach etwa 10 jahren aufgrund der toxischen wirkung einer hyperglykämie nach und nach verschiedene komplikationen auf.
schwere fälle wie kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre komplikationen, mikrovaskuläre komplikationen wie augen- und nierenkomplikationen sowie patienten mit neuropathie und diabetischem fuß usw. können zu einer amputation führen.
so lösen sie die zuckertoxizität und erreichen so schnell wie möglich den hypoglykämischen standard
studien haben gezeigt, dass eine frühzeitige senkung eines hohen blutzuckerspiegels und die erreichung des normalwerts das auftreten und die entwicklung von komplikationen weitestgehend verhindern oder verlangsamen können.
die dcct-studie ist eine international renommierte diabetesstudie und die ergebnisse ergaben folgendes:
nach dem frühen stadium des diabetes wird der blutzuckerspiegel durch eine intensive hypoglykämische therapie möglichst normal gehalten.
im vergleich zu menschen, die routinemäßig danach behandelt werden, ob sie diabetes-symptome haben,
nach 10 jahren können die augenläsionen des patienten um 76 % und neuropathien und nierenläsionen um 60 % bzw. 54 % reduziert werden.
dies deutet darauf hin, dass der nutzen umso größer ist, je früher die hypoglykämische behandlung erfolgt. bitte bedenken sie daher, dass eine frühzeitige erfüllung des standards von vorteil ist.